Sexualtherapie

Die Sexualität gehört zu unseren Grundbedürfnissen. Sie ist persönlich und individuell. Meistens wird die Sexualität in einer verbindlichen Beziehung gelebt. In jeder Beziehung wechseln Zeiten von geringerer mit Zeiten intensiverer Sexualität ab. Anhaltende sexuelle Probleme können die Beziehung aber nachhaltig belasten.

Wir bieten zu einem grossen Themenspektrum (u.a. sexuelle Lustverminderung, Erektionsstörungen, Orgasmusstörungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, sexuelle Probleme in Beziehungen, sexuelle Probleme und Stress, sexuelle Probleme bei körperlichen Erkrankungen) Einzeltherapien an.

In einer ersten Sitzung findet eine Standortbestimmung statt, bei der die Schwerpunkte für die Therapie gesetzt werden.

Der Therapieprozess ist ein persönliches Sich - Selbst Kennenlernen und Entwickeln, dieses wird durch wiederholtes Reflektieren, Achtsamkeits- und Körperübungen unterstützt.

Wir arbeiten nach den Konzepten der Sexualtherapie der Integrative Body Psychotherapy (IBP), wie sie unter anderem von Jack Lee Rosenberg entwickelt wurden.

Mit folgenden Anliegen könnten Sie sich an uns wenden:

  • ich leide unter sexueller Lustlosigkeit
  • Sexualität ist zu unbefriedigender Routine geworden
  • unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen in der Sexualität
  • Aussenbeziehungen, Dreiecksbeziehungen
  • sexuelle Sprachlosigkeit
  • abnehmendes sexuelles Begehren in Langzeitbeziehungen oder bei Lebensumbrüchen
  • Erregungs- und Orgasmusprobleme
  • Erektionsstörungen (aus psychischen oder körperlichen Gründen)
  • vorzeitiger Samenerguss 

Die weitere Behandlung nach der Spezialsprechstunde  für Sexualtherapie wird von  einem Behandlungsteam von Fachpsychologen und Fachärzten durchgeführt. Die Anmeldung und Triagierung erfolgt direkt über 

 

Sexualmedizin

Die Sexualmedizin befasst sich mit der Sexualität des Menschen und ihren Störungen. Zu ihren Aufgaben gehört die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Störungen und Erkrankungen der Sexualität. Diese können die sexuellen Funktionen, das sexuelle und/oder partnerschaftliche Erleben und Verhalten (auch in Folge von Krankheiten und/oder deren Behandlung) sowie die geschlechtliche Identität betreffen und/oder mit sexuellen Traumatisierungen verbunden sein. Hinsichtlich Ätiologie, Diagnostik und Behandlung dieser Störungen berücksichtig die Sexualmedizin unter besonderer Einbeziehung der Paardimension sowohl die Erkenntnisse und Verfahren der medizinischen als auch der psychologischen und sozialwissenschaftlichen Disziplinen.

Dabei macht sich die Sexualmedizin der Erkenntnisse der Verhaltensforschung und der Entwicklungspsychologie zu eigen, wonach Säugetiere, insbesondere Primaten und vor allem der Mensch auf Bindung programmierte Beziehungswesen sind, deren Überlebenschancen von der Erfüllung ihrer existenziellen Grundbedürfnisse nach Akzeptanz und Zugehörigkeit abhängen. Es handelt sich um Grundbedürfnisse die sich besonders intensiv in der körperlichen Nähe von (intimen) Beziehungen verwirklichen lassen - mit den daraus resultierenden Gefühlen von Geborgenheit und Sicherheit. 

Die weitere Behandlung nach der Spezialsprechstunde  für  Sexualmedizin wird von  einem Behandlungsteam von Fachpsychologen und Fachärzten durchgeführt. Die Anmeldung und Triagierung erfolgt direkt über 

Dr. med. univ. (A) Adel Saadoon
FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
Ärztlicher Leiter

Dr. med. univ. (A) Heidrun Pöcherstorfer
FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
Stellvertretende ärztliche Leitung

Beier & Loewit 2004